Unsere Partnerschule 

Ecole primaire de Gitanga in Ruanda

Unser Ziel - Schulneubau in Gitanga - ist erreicht. Wir freuen uns ganz riesig!

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Schulfest 2002

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Ruanda-Komitee

 

 

 

 

Unsere Partnerschule in Gitanga      INFO-Seite Ruanda

Seit Ende 2002/ Anfang 2003 haben wir eine Partnerschule in Ruanda. Gitanga liegt in der Provinz Kibuye grob zwischen Kigali und dem Kivu-See. 

Die Schule wird zur Zeit von über 700 Schülern besucht, die von 8 - 10 Lehrern unterrichtet werden.

    

Im Jahr 2012 wurde endlich der Neubau eingeweiht. Dafür hatten wir ica. 10 Jahre lang viele Aktionen durchgeführt und viel Geld gesammelt. Endlich wurde die Geduld belohnt. Dazu bedurfte es auch einer Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, z.B. dem Ministerium, dem Ruandakomitee etc.

 

Bilder unserer Partner-Schule 2007  und 2008

 

Zur Unterstützung veranstalten wir jedes Jahr einen Spendenlauf. Kinder suchen "Sponsoren" und helfen so den Kindern auf der ganzen Welta. Dabei sollen sie sich auf gute Freunde und Verwandte beschränken.

Die Schule hält Kontakt zu den Behörden und Vereinen und zur Schule und versucht das Vorhaben zu beschleunigen. Kleine Spenden werden zur "Sofort-Hilfe" regelmäßig nach Ruanda geschickt.

Bei Interesse kann unsere Partnerschaftsmappe eingesehen werden.

Link zur Einaldung zum Ruandalauf 2005

        Die Republik Ruanda       

Weitere Informationen hier

Flagge
Das kleine gebirgige Land Ruanda in Zentralafrika ist von Zaire, Uganda und Tansania umschlossen. Im Süden grenzt es an Burundi, mit dem es früher einen Bundesstaat bildete.

Der offizielle Name lautet Repubulika y'u Rwanda (Rwanda); République Rwandaise (Französisch); Republic of Rwanda

Die herrschende Staatsform ist ein Regime, das von einem Präsidenten geführt wird. Es wird auch als Präsidialrepublik bezeichnet.

(In Deutschland: demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat)

Das Land umfasst eine Fläche von 26.338 qkm und rangiert damit auf Platz 145 im globalen Vergleich. (Deutschland: 357.022 qkm, Platz 61)

Die Staatsfläche untergliedert sich in 5 Provinzen (Deutschland: 16 Bundesländer)

Die Hauptstadt ist Kigali mit 746.000 Einwohnern (Berlin: 3.405.000)

Offizielle Sprache: Englisch; Französisch

Es gibt, wie in Deutschland, keine offizielle Staatsreligion. Die meisten sind katholisch oder protestantisch, wenige auch islamisch.

Als Währung sind Francs eingesetzt.

Ruanda hat 8.882.000 Einwohner. (Deutschland: 82.163.000)

Die Bevölkerungsdichte beträgt in Ruanda 314 Menschen je qkm. (In Deutschland: 230/qkm). Ruanda ist also noch dichter besiedelt als Deustchland.

Die Bevölkerung setzt sich aus Hutus, Tutsis und Twa zusammen. Nach dem Völkermord gibt es aber keine genauen Zahlen, ebenso soll es keine Rolle mehr spielen.

Größte Städte sind Kigali 745.261; Ruhengeri 87.000; Butare 90,000; Gisenyi 84.000

Internationales Kennzeichen: RWA

Nationalfeiertag:
1. Juli (Tag der Unabhängigkeit von Belgien im Jahre 1962)

Der höchste Berg ist der Karisimbi (Vulkanberg) mit 4507 m; größter See ist der Kivusee (Teil) mit 2700 qkm. (Deutschland: Zugspitze 2963m, Bodensee 540 qkm)

Das Tropenklima wird durch Höhenlagen gemildert, ist aber geprägt durch ausgiebige Regenperioden.

In den Bergwäldern leben noch die gefährdeten Berggorillas. Die Hochebenen sind bedeckt mit Baum- und Grassavanne.

Das durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner beträgt 200 - 250 $ (US) (In Deutschland: 28.550 $ (US))

Geburtsrate je 1000 Menschen:
39,1 (In Deutschland: 9,4)

Todesrate je 1000 Menschen: 18,0 (In Deutschland :10,8)

Die Sterblichkeit der unter 5-jährigen Kinder beträgt 18 bis 20 %.

24.697 Einwohner müssen sich einen Arzt teilen. (In Deutschland: 298 Einwohner)

Ressourcen: Kaffee, Tee, Zuckerrohr, Erdgas

Die Wirtschaft Ruandas hat sowohl mit den Folgen des Bürgerkrieges als auch mit den Problemen durch die Umweltzerstörung zu kämpfen. So werden Felder nicht bestellt, die wenigen Industrieanlagen können nicht effizient arbeiten, weil viele Arbeitskräfte geflohen sind oder im Bürgerkrieg umgekommen sind.

Ruanda ist kulturell durch die drei hier lebenden Volksgruppen geprägt. Die drei Kulturen sind aber bis heute nicht zu einer nationalen Kultur verschmolzen.

Ruanda besitzt zwar offiziell ein geordnetes Schulsystem, jedoch ist die Analphabetenquote mit ca. 50 % recht hoch, was dafür spricht, dass die Schulpolitik zur Bildung der Bevölkerung nicht richtig greift. Daraus resultiert, dass es im Land aufgrund der unzureichenden Bildung der Gesamtbevölkerung an qualifizierten Arbeitern fehlt ( natürlich nachteilig für Aufbau der Wirtschaft).

Schulwesen in Ruanda

Im Land der 1000 Hügel gibt es einen geschätzten Anteil von 46 Prozent der unter 40-jährigen und ca. 70 Prozent der über 40-jährigen in der Bevölkerung, der nicht lesen und schreiben kann. Es besteht Schulpflicht in Ruanda, das Schulsystem ist in Primar- und Sekundarstufe untergliedert. Die Einschulungsrate liegt offiziell bei ca. 80 Prozent, allerdings haben nur ca. 15 Prozent die Gelegenheit zum Besuch einer Sekundarschule. Die Angaben dazu sind schwankend.

Die Bedingungen, zu denen ruandische Kinder zur Schule gehen, sind mit den unseren nicht zu vergleichen.

Bereits der Schulweg bedeutet oftmals täglich viele Kilometer Fußmarsch in unwegsamem Gelände und Schuhe sind keine Selbstverständlichkeit für die Kinder. In der Schule sitzen drei bis vier Kinder in einer Bank, Papier und Stifte sind Mangelware. Mit inzwischen über 200 Schulpartnerschaften haben rheinland-pfälzische Schulen dazu beigetragen, dass in ruandischen Schulen nicht nur Bänke und Tische stehen, auch Arbeitsmaterialien werden finanziert.